Hologramm
Hologramm
Ein Hologramm stellt die dreidimensionale Wiedergabe eines Motives dar. Eine Fotografie wird mit einem Laser so bearbeitet und ausgeleuchtet, dass dabei ein dreidimensionales Bild entsteht. Ist dieses Hologramm in einem Glasobjekt angeordnet, kann das Motiv oder der Gegenstand von allen Seiten betrachtet werden.
Die Bezeichnung Hologramm stammt aus dem Griechischen, holos= ganz, gramma= Botschaft und wurde schon 1947 von einem ungarischen Forscher geprägt. Erst 1963 entstand das erste Hologramm an der Universität von Michigan/ USA. Um ein Hologramm zu erstellen, dürfen sich die Objekte, die dafür aufgenommen werden sollen, sich minutenlang nicht bewegen. Der Aufnahmeapparat und das Objekt müssen räumlich fixiert werden, daher muss beides absolut schwingungsfrei sein.
Mittlerweile werden aber auch schon oft computergenerierte Hologramme für zahlreiche Anwendungen verwendet.
Mit verschiedenen Programmen lassen sich schnell Hologramme erstellen, die zum Beispiel als Aufkleber verwendet werden können.
Hologramme finden Anwendung als Schmucketiketten, CD-Aufkleber und ebenso in der Sicherheitstechnik werden Hologramme eingesetzt.
Da Hologramme extrem fälschungssicher sind und sich bis heute nicht vervielfältigen lassen, finden sie immer häufiger Einsatz als Schutz vor Marken- und Produktpiraterie. Das Hologramm mit den Prüfmerkmalen wird dabei in eine Folie eingebracht, die bei einem Manipulierungsversuch zerstört würde. Verschieden starke Klebstoffe sorgen dafür, dass die Sicherheits-Hologramme auf fast allen Untergründen fest haften bleiben und nicht entfernt werden können.
Ob Textilien, der Einsatz bei Autoteilen, oder sogar auf jedem Geldschein finden sich heutzutage Hologramme.
Ebenso ist in jedem Personalausweis ein 3D-Hologramm, ein sogenanntes Identigram, eingearbeitet. Ein solches Hologramm besteht aus mehreren Hologrammen, unter anderem aus dem Bundesadler und einem umliegenden Sternenkreis.
Die Holografie ist ein spannendes Thema, dass mittlerweile schon viele Menschen fasziniert. Wer aber die Holografie zu seinem Hobby machen möchte, sollte über ein physikalisches Basiswissen verfügen, sowie chemische Grundzusammenhänge kennen. Ein solches Wissen ist wichtig, wenn selber Hologramme aufgenommen werden sollen, da die Erstellung ohne Hilfe von Software eine Wissenschaft für sich ist.
Zahlreiche europäische Unternehmen beschäftigen sich mit dieser Technologie um für die Industrie und andere Interessierte weitere Produkte zu entwickeln.
So ist es zum Beispiel auch möglich, kundenspezifische Hologramme zu erstellen. Dabei wird zunächst in Absprache mit einer Grafikabteilung festgelegt, für welchen Anwendungsbereich die Hologramme eingesetzt werden sollen. Danach werden die gewünschten Hologramm-Etiketten auf silberfarbener Metallfolie gedruckt. Ein Standard- Hologrammetikett ist in den Maßen 10×10 mm auf Bögen oder auf Rollen lieferbar.
Eine weitere Anwendung sind Hologramm- Bilder. Hierbei wird aus einem Potraitfoto ein faszinierendes 3D- Glasobjekt gefertigt.Zunächst wird die Bildvorlage mit einem Laserstrahl in einen Kristallglaswürfel eingebrannt.
Dabei bleibt die Oberfläche völlig glatt. Das Resultat ist ein 3D-Kristallbild, dass beleuchtet in Szene gesetzt, wie ein außergewöhnliches Kunstobjekt wirkt. Eine schöne, ausgefallene Geschenkidee, die nicht zu teuer ist. Ab 45 Euro sollte für ein kleines Kristallbild in den Maßen 35×100x30 mm gerechnet werden. Etwa doppelt so teuer wird ein größeres Hologramm-Bild in einem Edelstahl-Sockel mit LED-Beleuchtung angeboten. Auch eine Gravur im Glas ist möglich.
Die Hologramm- Technologie macht weiter Fortschritte und ob in der Medizin oder im Fernsehen, es sind viele Einsatzgebiete hierfür denkbar. In Amerika wurde erstmals anlässlich einer Wahlsendung eine Reporterin als Hologramm eingeblendet. Die Reporterin wurde vor der Sendung aufgezeichnet, um dann als 3D- Hologramm später in die Sendung eingeblendet zu werden.
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